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Der bessere Weg?

Kalender publizieren mit Dienstleisterhilfe

Alternative CALVENDO

BoD (Books on Demand), ein Libri-Unternehmen, ist schon seit Jahren
bekanntester Dienstleister für alle, die selbst Bücher veröffentlichen wollen,
je nach Wunsch mit mehr oder weniger Betreuung.
Das erspart die meist frustrierend lange Suche nach einem risikowilligen Verlag.
Allerdings ist eine solche Betreuung mit Kosten verbunden –
je nach Inanspruchnahme aber überschau- und steuerbar.

Ein ähnliches Prozedere bietet sich für Kalender an.
Der CALVENDO Verlag (in der Cornelsen Verlagsgruppe) hat es verwirklicht,
jedoch mit nutzerfreundlichen Unterschieden.
Für die Urheber (Autoren) entstehen keine Kosten;
vielmehr wird für jedes verkaufte Exemplar ein Honorar gezahlt.
Der Verlag schließt dafür mit den Kalender-Urhebern (vorzugsweise kreativen
Bildautoren) einen Verlagsvertrag ab, sofern der „eingereichte“ Kalender einer Fachjury – sprich dem Lektorat – gefällt und ins Verlagsprogramm passt.

Der Verlagsvertrag entspricht inhaltlich dem, was in der Verlagsbranche üblich ist.
Sogar eine ISBN (Internationale Standard-Buch-Nummer) wird spendiert.
Allerdings bleibt die Vermarktung, insbesondere die Werbung für den Kalender, weitgehend den Urhebern überlassen.
Doch ganz wesentliche, aber urheberlästige organisatorische Dienstleistungen,
so Präsentation im Internet, Auslieferung an den Buchhandel, Absatz-Honorierung, Abrechnung, übernimmt der CALVENDO Verlag.

Am Anfang der Geschäftsbeziehung steht die Registrierung,
bei der die üblichen persönliche Dateien angegeben werden müssen.
Dann folgt der kreative Part, das Layouten, d.h. die Gestaltung des Bildkalenders. Dafür steht ein Online-Publishing-Programm (ähnlich wie bei mein bildkalender)
zur Verfügung, das über einen aktuellen Browser auf dem heimischen Computer bedient werden muss. Sämtliche Gestaltungselemente, wie Kalendarium, Grafiken, Bilder, Texte, werden damit grafisch-typografisch angeordnet.
Immer wieder wird währenddessen die Layout-Arbeit auf Plausibilität überprüft. Erst wenn keine Nachbesserungen mehr erforderlich sind,
darf dann zum krönender Abschluss die Kalenderdatei per Eingabebefehl
beim Lektorat „eingereicht“ werden. Wird der Kalender aufgenommen,
muss der schon erwähnte, für beide Seiten bindender Verlagsvertrag unterschrieben werden.

Bevor Sie sich für CALVENDO entscheiden, empfehle ich Ihnen,
das Handbuch im PDF-Format herunterzuladen und durchzulesen.

Eindrucksvoll ist die Produktgalerie,
die sich nach Klicken auf www.calvendo.de/galerie öffnet.
Professionalität kann man den Produkten nicht absprechen.
Die Bilder entsprechen dem Standard, viele sind sogar besser, einige exzellent. Schrift und Typografie sind angängig, aber selten beispielhaft.
Bemerkenswert ist die Themenvielfalt und positiv überraschend der Spürsinn
für neue, außergewöhnliche, gelegentlich etwas abseitige Themen und Motive,
die man bei etablierten Kalenderverlagen vergeblich sucht,
weil diese überwiegend auf die bewährte Themeneinfalt setzen,
auf Themen, die sich seit Jahren als gewinnträchtig erwiesen haben.

Warum ich CALVENDO nicht nutze?
Weil ich zwar Bilder mag, leider aber nicht bildkreativ genug bin.
Bei mir stehen Texte, zumal Verse, und damit verbunden auch Schrift
und Typografie im Mittelpunkt. Denn mein Hobby ist Schreiben.
Literarische Kalender mag ich, die ich nach Möglichkeit auch selbst gestalte
fürs Verschenken zum Jahreswechsel an Freunde, Bekannte, Geschäftspartner.

Ach, ich werde CALVENDO doch nutzen – über Amazon als Kalenderkäuferin.
Das Angebot ist nach meinem Eindruck sehr vielfältig und attraktiv,
bereits jetzt nach zwei Jahren recht groß und kontinuierlich anwachsend.
Was 2012 oder 2013 erschienen ist, kann ja auch weiterhin angeboten werden,
denn das Kalendarium ist austauschbar beim Drucken auf Anforderung.
Das Sortiment wird immer umfangreicher.
Für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Ziel von CALVENDO: der bestsortierte Kalenderverlag zu werden.
Dem steht wohl nichts im Wege dank des ausgeklügelten Geschäftsmodells,
das verfahrensbedingt (Drucken auf Anforderung, printing on demand)
nur eine gut gepflegte Datenbank voraussetzt, aber keine Lagerhalle.

Ob bis 30 Prozent Honorar vom Gewinn für Autoren attraktiv ist?
Ich biete mindestens 10 Prozent, jedoch vom Ladenverkaufspreis
meiner Fach- und Schulbücher für Druck und Medien.