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Kalender beurteilen


Anmutung

Auch Kalender haben eine Anmutung, wie alles um uns herum, z.B. Objekte oder Situationen. Diese Wirkung auf uns als Rezipienten ist mehr oder weniger ausgeprägt, oft sehr vage, sodass man sie nur pauschal verbalisieren kann.
Der eine Kalender gefällt. Wir nennen ihn schön, ganz gut, brauchbar; einen anderen dagegen halten wir für schlecht oder gar scheußlich.

Diese erste Anmutung reicht meist schon, um einen Kalender in die engere Wahl zu ziehen oder ihn sogar als Favoriten zu deklarieren.

Wir sollten uns aber nicht zu sehr auf den ersten Eindruck verlassen, sondern versuchen, unser Urteil zu objektivieren, den Kalender also nach Kriterien (Kennzeichen) durchchecken, die bei der Bewertung helfen.


Kriterien


Gebrauchsnutzen
Erfüllt er seinen Zweck als Orientierungshilfe für den Jahreslauf? Das betrifft
vor allem das Kalendarium. Ist es gut ablesbar, enthält es alle üblichen Informationen?

Gestaltung

Unterschieden wird in a) typografische, b) grafische Gestaltung und
c) in Bildgestaltung.
Hierfür gibt es Regeln, die Profis geläufig sind, hier aber nicht auf die Schnelle vermittelt werden können.
Für Laien: Die Gestaltungselemente (Schrift, Linien, Grafiken, Bilder, Farben, Flächen sind nach einem Ordnungsprinzip (Entwurf, Layout) auf dem Blatt verteilt, also nicht irgendwie zufällig und auch nicht nach dem Motto, jeder leere Fleck auf dem Blatt müsse gefüllt werden.
In die Gestaltung einbezogen werden können auch Bedruckstoff und Druckverfahren. Beim Bedruckstoff spielen Farbe (Weiße, Farbabtönung), Oberfläche (glatt, rau, matt, Glanz, Struktur, z.B. Körnung) eine Rolle.
Für manche Sujets ist auch das Druckverfahren bedeutsam.
Beispiel: Brillant leuchtende, plastische Farben ermöglicht nur der Siebdruck.
Wichtig ist immer, ob die Gestaltungselemente, so wie sie sich präsentieren, der Anpreisung genügen. Bilder in einem großformatigen, hochpreisigen Landschaftskalender beispielsweise müssen vom Motiv her eindrucksvoll, farblich überzeugend, scharf und brillant sowie drucktechnisch makellos sein.

Kreativität

Gemeint ist die schöpferische Kraft, die einer Gestaltung innewohnt, der Einfallsreichtum, der sie auszeichnet im Vergleich zu den konventionellen Kalendergestaltungen, die Gewohntes wiederkäuen.

Technische Umsetzung
Hiermit ist die mehr oder weniger gute Nutzung der Medientechniken bei der Umsetzung der Ideen (meist des Layouts) bei der Druckspeicherherstellung und beim Druck gemeint, zum Beispiel Bildoptimierung, perfekte Bildmontagen, Farbmanagement, angemessene Druckqualität, fehlerfreie Druckweiter-verarbeitung.

Gesamteindruck

Zum Schluss wird die erste (emotionale) Anmutung mit den Ergebnissen der analytischen Vorgehensweise verglichen und evtl. korrigiert.
Dieser Gesamteindruck ist die Grundlage für die abschließende Beurteilung
des untersuchten Kalenders.

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